Muche rockt die Bergstadt

Oerlinghausen – Jan Muche hat in Peking, Seoul, Porto und Mailand ausgestellt. Und einige seiner knallbunten Bilder, mit den klaren Linien, die nur so vor Dynamik sprühen, hängen noch immer in Galerien fern der Heimat Muches. Diese war Westfalen, ist inzwischen aber weiter östlich nach Berlin verrutscht. Dort lebt und schafft der 36-jährige Künstler, der Schüler des Städtischen Gymnasiums Oerlinghausen war, in seinem Gemeinschaftsatelier im Wedding. Dass Muche am Sonntag in der Synagoge der Bergstadt eine Vernissage eröffnen durfte, ist dennoch etwas Besonderes: „Bisher habe ich nur im JZ ausgestellt“, meint der Maler mit der hüftlangen Dreadlocks. Im JZO (also Jugendzentrum Oerlinghausen) hängen auch noch einige Bilder des Künstlers, „die allerdings niemand zu schätzen weiß“, meint Muche. Anders bei der Vernissage am Sonntag. Dort gratulierten alle Anwesenden Muche ausdrücklich für seine erste offizielle Ausstellung in der Bergstadt, die bis zum 23. Oktober 2011 zu sehen ist.

Die Synagoge des Kunstvereins Oerlinghausen an der Tönsbergstraße 4 ist immer Donnerstag und Samstag von 15 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet. Sonntag ist der Ausstellungsraum von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr auf.

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